Spirituelle Romane

von Daniela Jodorf

Daniela Jodorf

Posted by admin

Weltlicher Lebenslauf

Daniela Jodorf

Geboren in Düsseldorf 1969. Eine Schwester geboren 1976.
Grundschule in Ratingen bei Düsseldorf 1975-1979. Gymnasium in Düsseldorf 1979-1988. Highschool Schuljahr in den USA, Raleigh, North-Carolina, 1985. Universität Köln Jurastudium 1989-1994. Rechtsreferendariat in Nordrhein-Westfalen 1995-1997. Auslandsstage beim German Information Center in New York City, USA, 1996. Rechtsanwältin in Düsseldorf 1997-1998.

Spiritueller Lebenslauf

Erstes Interesse für Psychologie und das Unterbewusste entwickelte sich 1985 im amerkanischen Psychologieunterricht. Meditationspraxis und Studium buddhistischer Philosophie seit 1989. Selbst-Studium Psychologie und Psychotherapie. Interesse für Taoismus und die Idee von Dualität und Nicht-Dualität. Besonderes Interesse an dem Werk und der Lehre C.G. Jungs entwickelte sich 1995 und führte zu einer völligen Veränderung der Wahrnehmung. Studium und Anwendung der Ideen Karen Horneys zur Selbstanalyse. 1997-2001 intensive und regelmäßige Praxis von Tai Chi Chuan. 1997 Beginn ernsthafter Selbsterforschung. Erste Schreibversuche 1997/1998.
„Shambhala. Reise ins innerste Geheimnis“, verfaßt 1999-2000. Veröffentlichung: 2004.
Begegnung mit den Lehren Paramahamsa Yogananadas im Jahr 2000; Reise nach Encinnitas, Californien, USA. Im selben Jahr: Erster Kontakt zur Bihar School of Yoga (BSY) durch das Satyananda Yoga Zentrum Köln. Studium und Praxis von Yoga und Tantra wie sie von der BSY gelehrt werden. Ashramaufenthalt in Munghir, Bihar, Indien, 2001.
„Saraswati.Der Fluß des Lebens“,  verfasst 2002. Veröffentlichung: 2008. 
Intensives Studium von Advaita Vedanta, Jnana Yoga und den Lehren von Ramana Maharshi und Nisargadatta Maharaj. Reise nach Rikhia, Jarkand, Indien, 2002, dem Wohnsitz von Swami Satyananda dem Begründer der BSY.
“Die Meisterschülerin” Arbeitstitel: „Amrita.Nektar der Unsterblichkeit”, verfasst 2004. Veröffentlichung: 2009.
2004/2005 Intensives Studium des http://en.wikipedia.org/wiki/Ka%C5%9Bmir_%C5%9Aaivism, z.B. des Vijnanabhairava Tantra und der Shiva-Sutras.
Ashramaufenthalt in Rikhia, Jarkand, Indien, 2006. Kriya Yoga Studium und Praxis.
2007: Vertiefung des Verständnisses der traditionellen Advaita-Lehren und vergleichendes Studium der verschiedenen Religionen und mystischen Traditionen und Praktiken.
2008/2009: Intensive Beschäftigung mit den Wahrheiten, Lehren und Praktiken des ursprünglichen Christentums.

Selbstbeschreibung

D. Jodorf: “1997 machte ich eine tiefgreifende und transformierende Erfahrung des reinen Seins und der Liebe. Dadurch wurde eine Frage, die bis dato immer wieder in meinem Bewusstsein aufgetaucht war, „Wer bin ich wirklich? Was ist Bewusstsein? Woher weiß ich, dass ich weiß?“, so dringend, dass ich beschloss dem Rätsel, das sie mir aufgab, bedingungslos auf den Grund zu gehen. Damals hatte ich schon viel über Psychologie, Philosophie, Buddhismus und Meditation gelesen und Meditation selbst praktiziert, doch ahnte ich nicht, wie spannend und bedeutungsvoll die Reise in die tieferen Schichten des Bewusstseins wirklich sein würde.
Zur gleichen Zeit entdeckte ich ein Talent, das selbst Erlebte in Geschichtenform neu zu formulieren und wiederzugeben. Ich begriff, daß ich spirituelle Romane schreiben wollte; Gleichnisse, symbolische Geschichten, die von Menschen erzählten, die nach der Liebe, nach Gott suchten und am Ende das SELBST fanden. Alles, was ich bis dahin beruflich getan hatte, verlor von einem Tag auf den anderen an Wert und Bedeutung. Meine persönliche Lebensaufgabe war sichtbar geworden: vom Leben, von der alles verwandelnden Liebe, vom Bewusstsein zu schreiben und mich gleichzeitig durch die Kraft der Liebe in immer subtilere Schichten ebendieses Bewusstseins führen zu lassen. Das Schreiben war dabei gleichzeitig Mittel der Selbsterforschung und Ausdruck, Manifestation des Entdeckten.
In meinen Geschichten ebenso wie in meinem alltäglichen Leben standen Fragen im Vordergrund wie: Wer bin ich? Wie findet man Gott, das wahre SELBST? Was bedeutet Liebe? Ist sie ein Gefühl oder ein höherer Bewusstseinszustand des Einheitsbewusstseins? Gibt es wissenschaftliche Methoden zur Gotteserkenntnis, zur SELBST.Erkenntnis? Sind diese Methoden psychologischer, religiöser, spiritueller Natur? Was ist Spiritualität?
Nichts war mir wichtiger als meine wahre Natur zu begreifen und gleichzeitig anderen vermitteln zu können, wie man sich ihrer bewusst wird bzw. wie man erkennt, dass sie beginnt in den Vordergrund der eigenen Erfahrungswelt zu treten.
Ich erlebte die vergangenen Jahre als stufenweisen Reinigungs- und Bewusstwerdungsprozess (Individuationsprozess), der bis heute andauert und mir immer neue Einsichten in das gewährt, was jeder Erfahrung zugrunde liegt - Bewusstsein.”

Dieser Prozess ist sowohl individuell - sehr persönlich – als auch universell – für jeden gleich und allgemeingültig. Er wird insbesondere durch drei fundamentale Pfeiler in Gang gebracht und lebendig gehalten:

Selbst.Erforschung

Am Anfang jeder spirituellen Suche steht das unbestimmte Gefühl, nicht das zu sein, was man wirklich ist. Man ist nicht mehr völlig mit diesem Körper und diesem Ich-Bewusstsein identifiziert und spürt den unerklärlichen Drang etwas zu entdecken, das Körper und Geist umfasst und über beide hinausgeht. Manche beginnen im Außen nach Lehrern, Ideologien und Konzepten zu suchen, die das gleichzeitig entstehende Gefühl der Leere befriedigen. Andere wenden sich nach Innen und beginnen damit, sich selbst zu erforschen. Das ist der erste Schritt zu wirklicher SELBST.Erkenntnis. Das eigene Bewusstsein, die Wahrnehmung selbst, wird zum Forschungsgegenstand. Man richtet die Aufmerksamkeit auf das Ich-Gefühl und alle Erscheinungen, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle, die damit verbunden sind. Das Subjekt, der Erfahrende selbst wird durch die Frage: „Wer bin ich wirklich?“ beleuchtet.
Dabei entwickeln sich mit der Zeit Unterscheidungskraft = viveka, die Fähigkeit, die wahre Natur von der falschen Identifikation zu unterscheiden, und vairagya= Losgelöstheit, die Auflösung von Verhaftungen, von Verlangen und Angst, mit anderen Worten dem Greifen nach Objekten.

Selbst.Beobachtung

Selbst.Beobachtung bedeutet Achtsamkeit. Achtsamkeit ist keine Konzentration, sie ist vielmehr eine Form reinen Bewusstseins, die sowohl auf die Objekte gerichtet ist, die im Bewusstsein erscheinen, als auch auf das Subjekt, das diese Objekte wahrnimmt. Der Achtsame weiß stets, dass er weiß und was er weiß. Er ist daher vollkommen präsent und klar. Sein Leitsatz ist: “Bleib bei dir selbst, bei deinem Ich-Gefühl, auch wenn störende oder betörende Objekte deinen Weg kreuzen.“
Auch der eigene Körper und die eigenen Gedanken und Gefühle sind Objekte im subjektiven Bewusstsein. Wer stets mit seiner Wahrnehmung beim Ich-Bewusstsein verweilt, wird bald das Gefühl haben, sich selbst bei all seinen Tätigkeiten, im Wachbewusstsein ebenso wie im Traumbewusstsein und im Tiefschlaf, zu beobachten. Der drashta= der innere Zeuge wird sichtbar. Dieser Zeuge ist jenseits von Subjekt- und Objektbewusstsein. Er ist praktisch das sehende Auge, das reine Gewahrsein, das hinter allem steht. Dieser Zeuge ermöglicht losgelöstes Erleben, denn er räumt mit der Illusion der Täterschaft auf, der Illusion, selbst der Handelnde zu sein. Und bald erlöst er einen auch von der Illusion des Besitzes, der Illusion, dass einem irgendein Objekt auf Dauer gehört.

SELBST.Erkenntnis

SELBST.Erkenntnis ist die Einsicht in die wahre Natur, die jenseits von Ich-Bewusstsein, von Raum und Zeit liegt. Sie ist das Sehen dessen, das die Welt der Erfahrung von Subjekt und Objekt möglich macht. Von SELBST.Erkenntnis spricht man dann, wenn Bewusstsein sich selbst als Quelle und Urgrund jeglicher Erfahrung erkennt; wenn das, was sich für etwas anderes hielt als es wirklich war, seine wahre Natur erfährt. SELBST.Erkenntnis bedeutet, die vorübergehende Auflösung des Ich-Bewusstseins un SELBST.Bewusstsein.

Dieser Prozeß endet in der dauerhaften SELBST.Erkenntnis, der

SELBST.Verwirklichung

SELBST.Verwirklichung bedeutet das dauerhafte Verweilen in der wahren Natur. Das Göttliche, das reine Bewusstsein, erfährt nur sich selbst, die dualistische Aufspaltung in Subjekt und Objekt, Erfahrenden und Erfahrenes verdunkelt das reine Bewußtsein nicht mehr. Dies ist die Verwirklichung unseres natürlichen Zustandes der reinen Liebe.

Comments are closed.